Donnerstag, 20. März 2014

Monkeyforest und Balinese Dance


Es regnete. Juhu. Wir hatten uns für diesen Morgen mit Simone und ihrem Freund verabredet um in den „Sacred Monkey Forest“ zu gehen, Simone hatte eine Anzeige bei Facebook gehabt, dass sie uns ihr Freund in Bali noch Leute zum gemeinsam etwas unternehmen suchten – das passte ganz gut mit uns! Wir zahlten umgerechtnet AU$2 für den Eintritt und dann waren wir auch schon von Makaken umgeben. Die kleinen Biester sind unglaublich süß, aber einer grabschte mir dann gleich erstmal den Perlenohrring (zum Glück nicht echt) vom Ohr und kaute darauf rum – hallooooo?? Gemeines Vieh! Ansonsten wurde man ab uns zu von einem angesprungen und man musste aufpassen, entweder wollten sie einem was aus der Tasche klauen oder mir zum Beispiel meinen Piercing aus dem Ohr reißen, zum Glück hat's nicht weh getan! Zu guter Letzt wurde ich dann auch noch von einem angepinkelt – super :D Ich hab gleich wieder die ultimative Erfahrung mit allem drum und dran! Die Affen blieben trotzdem süß, wie sie da so menschlich herumsaßen und jegliches Essen stibitzten, besonders süß waren natürlich die kleinen Babys, die bei den Müttern am Bauch hingen oder wenn sich gegenseitig gelaust wurde. Es war auch sehr putzig, wie sie miteinander herumtollten und diverse Stufen herunterpurzelten – das schien sie nicht zu stören! Auch dien Umgebung war wirklich wunderschön, wie ein Regenwald mit einem Affentempel in der Mitte und einem riesigen Fig Tree an einem Fluss – sehr idyllisch!!! Hat mich echt super gefallen.
Abends besuchten wir eine Vorstellung vom Balinesischen Barong Dance, sehr beeindruckend. Einige Teile waren ein bisschen langatmig oder enttäuschend aber mir hat es insgesamt sehr gut gefallen. Die Körperspannung der Tänzerinnen und die Art und Weise wie sie ihre Hände und Arme verbiegen können ist Wahnsinn. Dazu wurde live Musik von einer Männergruppe gespielt. Die Instrumente waren wohl alle typisch für Bali, außer dem großen Gong konnte ich keines beim Namen nennen. Es war für mich ein gelungener Abend, der Tanz zieht einen irgendwie in seinen Bann, die Gesichter der Tänzer sind sehr ausdrucksstark und man kann einiges über die Geschichte erfahren, wenn man gut aufpasst. Sehr interessant!

Foto musste leider gelöscht werden


Monkey Forest Ubud
"Just chillin'"
cheeky Bastards! ...but cute.
ein ganz frisches Kleines :D
Relaxender Makake der von einem anderen gelaust wird.
Mein neuer Freund :D
die kleinen Opfergaben in Bali
Balinese Dance
die Hände werden sehr kompliziert bewegt!
pretty girls!
Kriegstanz!
die Prinzessin
Der Barong!

Mittwoch, 19. März 2014

Mit dem Taxi von Kuta nach Ubud!


Wir hatten für die nächste Nacht ein Hostel in Ubud gebucht. Wir riefen uns dann einen Taxifahrer, der auf dem Weg nach Ubud noch am Tempel Tanah Lot stoppen sollte, den wollten wir uns nämlich ansehen. In Bali ist es normal, dass man sich für einen Tag einen Fahrer nimmt, der einen dann überall hinfährt und auf einen wartet. Wir hatten eigentlich nichts Großes geplant, unser Fahrer aber anscheinend schon. Nachdem er uns durch Tanah Lot gescheucht hatte, hielt er noch an einer Batik-Werkstatt, wo wir lernten wie Baumwolle gewoben und mit Batik Kunst versehen wird. Das war echt interessant, aber es zielte natürlich nur darauf, dass wir reichen Touristen uns dann hinterher was schickes kaufen, die Seide und Baumwolle war für Bali Verhältnisse teuer aber für uns Europäer trotzdem günstig. Danach hielten wir noch an einer Farm, auf der diverse Tee- und Kaffeesorten angebaut und verarbeitet wurden. Eine Kaffeesorte „Lua Kaffee“ wird von kleinen Luas gefressen und verdaut, dann wird aus ihrem Poo das Innere der Kaffeebohnen herausgesammelt und geröstet – lecker. Der war aber sehr teuer. Sie hatten viele Pflanzen zum Zeigen, z.B. Zimt, Vanille, Kaffee, Ingwer und Bananen, wir durften auch viele Tees und Kaffees kosten, die waren schon alle ziemlich lecker! Aber der Preis war natürlich auch wieder in den Wolken. Eine coole Sache war es trotzdem gewesen.
Danach hatten wir aber langsam genug, besonders, da erstens seine Fahrweise einem schlecht werden ließ (Kupplung KOMMEN LASSEN!!!) und zweitens er uns, als wir irgendwo günstig essen wollten, zu einem mega überteuerten Restaurant fuhr, wo wir dann nichts aßen weil es viel zu übertrieben war.
Die Suche nach unserer Unterkunft gestaltete sich dann noch etwas schwierig, wir hatten keine Hausnummer und die Indonesischen Straßen sind ja nun alles andere als klar und deutlich gegliedert. Irgendwann hatten wir es aber dann geschafft. Wir wohnten in einem etwas entlegenen Winkel der Stadt in einer kleinen Tempelanlage in einem Bungalow. Es war sehr günstig und demnach auch sehr einfach, nicht gerade fein eingerichtet! Trotzdem ist es total cool herauszukommen und einen vergoldeten hinduistischen Tempel anzuschauen, das finde ich echt wahnsinnig toll. Es wäre hier super idyllisch wenn da nicht eine Baustelle und der kleine Tempel etwas zur Abstellkammer umfunktioniert worden wäre :D wir liefen noch etwas durch die Straßen und schauten uns in unserer neuen Umgebung um. Mir fiel sofort positiv auf, dass wir nicht von so vielen Menschen zu Käufen und Taxis gedrängelt wurde – es hielt sich im Rahmen. Das machte mir Ubud gleich unglaublich viel sympatischer als Kuta! Wir waren am Abend dann knülle und hauten uns nach einem Balinesischen essen in unser Bambusrohr Doppelbett!
Tanah Lot
Foto musste leider gelöscht werden

Straße durch die Reisfelder
Batik
Coffee
Coffee Farm

Dienstag, 18. März 2014

Erste Tage in Bali (Kuta)


Am nächsten morgen bekam ich Frühstück im Hostel – und was für eins, ich konnte wählen zwischen Cornflakes, Pfannkuchen und Omelette, da fiel mir die Wahl sehr schwer! Dazu gab es einen frischen Orangensaft, Toast und Früchte – YUMMY. Den Rest des Tages war ich ziemlich faul bzw. ich habe meinen Blog aktualisiert und mal wieder an meinem riesigen Bilderberg von Australien gearbeitet. Insgesamt habe ich in dem einen Jahr ca. 25.000 Bilder gemacht – eine erschreckende Anzahl! Da wartet noch viel Arbeit auf mich... Ich lernte Rachel, ein britisches Mädchen in meinem Zimmer kennen, wir hatten ein paar nette Gespräche.
Irgendwann am Nachtmittag kam meine Bekannte aus Berlin an. Wir hatten uns verabredet in Bali, sie brauchte eine Pause von zuhause und wollte deshalb mit mir gemeinsam durch Asien reisen. Es gab erst mal Einiges zu erzählen und dann liefen wir ein bisschen durch Kuta und suchten etwas zu Essen. Das ist hier in Indonesien gar nicht so easy – der Straßenvekehr mit dem ganzen Gehupe und den hundert Motorrollern ist nicht gerade übersichtlich und außerdem wird man ungefähr alle 5m von einem Verkäufer oder Taxifahrer angesprochen oder gar bedrängt „Cheap price for you!“, „Yes, darling!“, „Taxi, taxi!“ hagelt es auf einen ein. Am Anfang lehnt man schüchtern ab und wird sofor noch mehr bedrängt, irgendwann ist man dann energischer – das geht einem wirklich auf den Wecker! Man will nur durch die Straßen schlendern und wird pausenlos vollgequatscht, wirklich schlimm in Kuta. Die genannten Preise sind ebenfalls einfach nur lächerlich und sollen den Touristen einmal schön über den Tisch ziehen. Nicht mit uns! Wir fanden schließlich am Nachtmarkt ein kleines Lokal und ließen es uns für umgerechnet weniger als 5€ schmecken. Ich hatte mega leckere Nudeln mit Gemüse, so richtig asiatisch, lecker. Und mir ging es danach auch super und die prophezeiten Magenkrämpfe traten nicht ein!
Dienstag setzten wir uns dann zusammen und schauten uns Bali mal genauer an. Es gab diverse Tempel, Wasserfälle und Reisterassen, die wir mal besuchen wollten. Es war gar nicht so einfach das alles zu koordinieren, Bali war doch größer, als wir gedacht hatten. Außerdem wollten wir aus Kuta raus, da es der absolute Touristenteil der Insel war, ich hatte Empfehlungen für Ubud und den Norden von Bali – das sollte unser nächstes Ziel werden! Abends gingen wir dann ganz dick essen ins „Mama“, das hatte ich mir gewünscht, ein deutsches Restaurant mit deutschem Essen!!!! Habe ich seit 12 Monaten nicht gehabt!!! Ich bestellte Kassler mit Semmelknödeln und Sauerkraut und wir tranken ein richtiges Bier von zuhause (naja, in Indonesien abgefüllt)! Das essen war einfach g ö t t l i c h!!! Ich war im 7. Himmel. Diese Klöße!! Und das Kassler war so zart und dann das Sauerkraut... einfach der Hammer! Wie bei Oma! Zum Nachtisch gab es ein Bananasplit wie zu Hause. Es war teuer aber SO lecker, dass mir das so egal war. Ich war für den Rest des Tages glücklich. :)

Sonntag, 16. März 2014

Auf in neue Welten!

Australien ist nun also vorbei. Ich hatte mich aber schon während meines Jahres dazu entschlossen, dass ich auf jeden Fall noch einen Abstecher nach Südostasien machen will, bevor ich wieder in die Muddastadt zurückkehre. Daher ging meine Reise nun nach ..... tadaddadadadam, Bali!
Mein Platz im Flugzeug war super, ich saß direkt vor der Tragfläche und konnte neben mir die riesige Turbine sehen – von der Sonne angestrahlt war das echt hübsch anzusehen. Weiter unten türmten sich riesige Wolkenberge. Im Flugzeug selbst war es leider weniger komfortabel, der Sitzabstand war wohl eher auf Asiatenbeinlänge zugeschnitten... Zum Glück war ich sehr müde und schlief 80% der Zeit. Ich bekam noch den schönen Ausblick mit, als wir zur Landung ansetzten – eine lange Küstenlinie und massig Wolken darüber. Das nächste in meiner Erinnerung ist dann, dass ich die Augen aufmachte und einen Bruchteil einer Sekunde später den Ruck verspürte, der durch das Aufsetzen des Flugzeugs verursacht wird. Upsi, komplette Landung verpennt! Naja. Zack zack ging es, wie auch schon der Start. Wir rollten in unsere Parkposition – ich war erstaunt, wie „groß“ der Flughafen war. Während in Darwin vielleicht Platz für 3 Flugzeuge war, standen hier in Bali neben uns gleich an die 10!
Als wir das Flugzeug verließen, begrüßten uns gleich ein paar freundlich lächelnde Indonesier und hießen uns herzlich Willkommen, echt lieb :) Dann ging es los – mit einer Menschenmasse von allen möglichen Nationalitäten: Ab zum Schalter, „Visa on Arrival“ bezahlen (25 US$, gilt für 30 Tage), zum nächsten Schalter, Einreisepapierkram und Pass abgeben, den kritisch guckenden Indonesier hoffend anlächeln, Stempel in den Pass geknallt bekommen, weiter. Kurz verwirrt sein, was als nächstes passiert – erstmal schnell pipi (gleich erst mal erschrocken über diese seltsamen Duschdinger, die sie hier auf den Toiletten statt Klopapier benutzen – ihhhhhh hahahahah! - Zum Glück stand da noch normales Klopapier rum!). Danach das richtige Band finden und den Rucksack herunter zerren (zum Glück ham sie ihn nicht verloren oder wo anders hingeschickt!), alles aufbuckeln und weiter geht’s zum Zoll. Nochmal alles runter und nochmal durch nen Scanner schicken. Zum Glück bin ich kein Raucher der 30 Zigarettenstangen einführen will! Das war easy, danach war es das erst mal. Ich ging um die Ecke zum Ausgang und Boom! - da bot sich mich ein Anblick. Ein riesiges vorn offenes Gewölbe in indoneischer Architektur, ein wolkiger dunkler Himmel und ewig viele Indonesier, die Schilder hochhielten. Witzig! Ich habe dann erst mal mit Sam über Skype mich durch die Geldwechselstuben und Taxi-Treiber gewühlt, mannomann! Da ist man echt fertig! Der nächste Witz für mich war dann, meine 1.000.000 Rupien aus dem ATM zu ziehen – haha, ging ja doch ganz schnell mit dem Millionär sein! :D Als nächstes musste ich mich durch die ganzen Taxitreiber wuseln. Das ist gar nicht so einfach. Man kann da hundert mal nein sagen und die laufen einem trotzdem einfach hinterher. Obwohl ich telefoniert habe stand der Typ die ganze Zeit neben mir und hat gewartet und „Kuta? Kuta?“ gesagt (Das ist der Stadtteil, in den ich wollte). Ich wusste aber zum Glück schon, dass man auf die gar nicht hören darf. Der eine bot mir doch tatsächlich einen Preis von 350.000 Rupien fürs Taxi an, da hab ich gelacht. Ich wusste, dass für meine Entfernung 50-60.000 Rp angebracht waren. Das schien aber unmöglich zu sein, alle wollten sie 100.000 oder Ähnliches und gingen damit auch kaum runter. Ich war dann schon ein bisschen verzweifelt, es gab auch niemanden, der ein Taxi teilen wollte/konnte. Ich lief dann au dem Flughafenbereich heraus und bis zur Straße, und da sah ich es schon: kleine Taxis überall! Ich überquerte also die Straße und stellte mich da hin, 5 Sekunden später hielt ein Fahrer an. Ich sagte nur „Kuta?“, er „yes“ - „how much?“ - „50.000“ und zack saß ich drin! Warum denn nicht gleich so! Es kam auch kein Haken mehr, der Fahrer war echt nett und nachdem wir mit Händen und Füßen geklärt hatten, wo ich hin will, konnte ich mich endlich kurz entspannen. Indonesien ist echt anders! Ich schaute fleißig aus dem Fenster, aber da es mittlerweile schon dunkel war, konnte ich nicht allzuviel sehen. Ich erinnere mich nur an einen riesigen schönen weißen Brunnen mit einer weißen Statue in Form einer wilden Pferdekutsche und an sehr viele kleine Märkte und Geschäfte. Von dem Straßenverkehr hatte ich ja auch schon gehört, aber ein bisschen überfordert einen das schon. Es ertönen sekündlich kurze Huptöne, eine Flut von Rollern begleitet einen ununterbrochen und die weißen Linien auf der Straße scheinen nur Dekoration zu sein! Echt der Hammer. Ich war froh, nicht selber fahren zu müssen! Gegen 8 Uhr kam ich dann glaube ich am Kayun Hostel an, bezahlte mein Taxi und bekam an der Rezeption gesagt, dass es meine Buchung im System nicht gäbe – supiiiiii. Mir war es aber eigentlich wurst, hatte bis jetzt eh nur 10% bezahlt, was hier in Indonesien ja auch nicht so viel war. Außerdem war ich müde, kaputt und verschwitzt. Sie wuselten eine Weile rum, dann bezahlte ich meinen Raum und alles war gut. :) Mein Hostel ist echt hübsch, die Betten hier haben richtig schöne Matratzen (nicht so wie in Australien) und mein 10-Bett-Dorm ist so cool gebaut, dass man trotzdem ein Privatsphäre-Gefühl hat und genug Platz für all sein Zeug.
Nachdem ich dann meine Sachen irgendwo hingestopft hatte, bin ich gegen 9 Uhr einfach nur ins Bett gefallen und habe 12 Stunden geschlafen!

Da ich in Asien kein sonderlich gutes Internet habe, werde ich keine bis ganz wenige Fotos hochladen können, sorryyy! Gebe mir trotzdem Mühe, euch up-to-date zu halten :)

The very End.


Jeremy :)
Und dann war es doch vorbei.... Ich hatte drei schöne Tage in Darwin, habe viele meiner Freunde wiedergesehen und einen australischen Barbeque mit Jeremy und Mim genossen, war am Abend aus, bin wie in alten Zeiten zu Coles geschlendert und habe mein Essen gekauft und war mit Carl im Vic essen.
Meine Sachen zu packen und meinen Lieben Lebewohl zu sagen, tat mir allerdings weh :( 
Es war kaum zu realisieren. Vor 12 Monaten war ich zuhause und habe meinen Rucksack für Australien gepackt und mir all diese Fragen gestellt – was soll ich einpacken? Was brauche ich wirklich? Sollte ich nicht doch weniger einpacken? Wie warm ist es? Kann ich nicht zur Not noch in Australien was kaufen? - Seltsam! 
mit Mim!
Ich konnte meine Abreise damals genau so wenig realisieren wie jetzt, es ist einfach komisch. Auch heute - eine Woche später - geht es immer noch nicht in meinen Kopf, dass es vorbei ist. Terry brachte mich zum Flughafen und dann saß ich da. Telefonierte noch mal mit Sam, meinem Ratgeber. Komisch!!!! Dann ging es zweimal durch den Sicherheitscheck und hier durch und da ausfüllen und und und. Ich war die letzte beim Boarden, hatte irgendwie wieder gebummelt. Dann saß ich im Flieger. Schaute aus dem Fenster. Und fühlte mich einfach nur total zerrissen. Ich erinnerte mich noch gut daran, wie ich mich in Berlin im Flieger gefühlt hatte. Das ist es. Endgültig. Es gibt kein zurück. Der Gedanke daran, dass ich manche der wundervollen Menschen, die ich getroffen hatte vielleicht niemals wiedersehen würde, machte mich so unglaublich traurig – es ist einfach nicht vorstellbar. Viele sind mir einfach so ans Herz gewachsen und ich kann mir nicht vorstellen, nie wieder mit diesen Menschen zu lachen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Am liebsten hätte ich sie alle eingepackt... Aber so ist das nun mal beim Reisen. So viele wunderschöne Begegnungen und Erfahrungen – Umgebungen. Und so oft muss man alles zurücklassen, sich verabschieden. Wehtun tut es jedes Mal. Und doch reisen wir alle weiter, und alles beginnt von vorn, Freude, Traurigkeit.
Am Ende ist eins wichtig: all die wundervollen Erlebnisse für immer in Erinnerung und all die guten Menschen für immer in seinem Herzen zu behalten. In diesem Sinne –


„don't cry because its over, 
smile because it happened!“


Mittwoch, 12. März 2014

Big Goodbye


Am Mittwoch fuhr Nils uns dann zurück in die Stadt, Imke und ich mussten uns von dem lieben Mt. Swan verabschieden. Mir fiel besonders der Abschied von meiner geliebten Gypsie schwer, so ein treuer und lieber Hund!!! Ich werde sie nie vergessen, die kleine. Am vorherigen Abend hatte es noch ein Abschiedsdinner bei Sonnie gegeben und wir hatten alle zusammen gesessen, ein letztes Mal. Sogar Billy und sein Freund waren dabei gewesen. Imke und mich machte das ganz schön traurig! Aber so war es nun mal, unsere Reise ging nun erst mal nach Alice Springs.

Abschiedsdinner: Imke - Sonnie - Billys Freund - Annabell - Billy - Lizzy
15cm oder größer!!
Sonnie Honey!
meine liebste Imke
Honey (Annabelles Hund)
meine kleine Tia :)
Und zu guter letzt GYPSIE!!! Ich vermisse sie so sehr :(
Weg in die Berge - haha, nach Alice
 
Wir checkten in „Annies Place“ ein, das war am nächsten am Stadtzentrum. Ich hatte einen kurzen Weg zum Greyhound Pick-up und Imke konnte Donnerstag früh von dort mit dem Shuttle-Bus zum Flughafen, von dort ging es für sie nach Melbourne! Wir waren sehr traurig, dass wir getrennter Wege gehen mussten, wir hatten uns doch ganz schön lieb gewonnen in den 4 gemeinsamen Wochen! Ich fühlte mich richtig leer, als ich dann allein im Hostel saß und wartete. Kein Shop, keine lärmenden Kunden, keine Gypsie, die versucht sich im Lager schlafen zu legen, kein nervender Nils :P, keine Imke! Das Leben hatte keinen Sinn mehr! Haha, ja, so ungefähr hab ich mich gefühlt! … Abends um 19 Uhr lief ich dann zum Greyhound Sitz um mich auf eine weitere 22stündige Busfahrt zu bewegen – jippie! (Die war aber diesmal gar nicht so schlecht: Im ersten Roadhouse bekam ich einen frei-Tequila von dem netten Barmann, mit dem ich mich in wenig unterhalten hatte; in Katherine traf ich den lieben Jamie, der zur gleichen Zeit wie ich auf Ammaroo war. Das war total cool, habe in der einstündigen Pause die warmen Quellen von Katherine angeschaut und eine Stadtrundfahrt gemacht! War echt cool, ein halbes Jahr später nochmal so zu reden, auch wenn es nur kurz war! Und zu guter Letzt mussten wir diesmal nicht hundert mal Bus wechseln oder auf den Fahrer warten etc.!)
In Darwin angekommen holte mich Jeremy ab und fuhr mich zum Hostel, dann habe ich beim einchecken Miriam von Mount Swan im Hostel getroffen (die ist zufällig gerade auch in Darwin!) und war mit Zarrid aus meiner damaligen Wohnung Sushi essen – besser konnten meine letzten 3 Tage in Australien ja gar nicht anfangen!!! :)

Dienstag, 11. März 2014

The "Dump"

Wer hätte gedacht, dass man auf einer Müllhalde so viel Spaß haben kann :D

Traktor fahren! :D
Hund, Baum, Bus, was will man mehr :D

Sonntag, 9. März 2014

Kleiner Ausflug

Heute haben wir einen kleinen Ausflug gemacht. Gar nicht weit weg von der Station gibt es eine Grube im Feld, in der man schöne vielkantige Steine finden kann, so ungefähr eine Million in allen Größen. Die Sonne ging auch gerade unter, also hatten wir super schönes Licht - ein sehr spannendes kleines Abenteuer für mich. Ihr wisst ja - wenn es um's sammeln geht, bin ich voll dabei :)
Bevor es zu spät wurde, liefen wir dann noch auf einen kleinen Hügel und schauten uns bei einem Bierchen den Sonnenuntergang an, der war echt wunderschön! Dann mussten wir aber auch schon wieder hinunter klettern, im Dunkeln ist das ja nicht so spaßig und wir wollten auch keine Schlangen übersehen. Außerdem muhten schon die Kühe unten herum, die wollten wir ja auch nicht am Kühlergrill kleben haben ;)
Zurück in unseren Quarters ging's dann lustig mit Tequila weiter. Zu guter Letzt meinte Nils irgendwann "ALTER! Wir ham' nen Skorpion hier drin!!" Und dann ging's los. Nils wollte den unbedingt sofort plätten und ich natürlich so mindestens hundert Fotos machen. Hab auch ein paar hingekriegt aber dann konnte ich ihn nicht mehr vom Matschen abhalten. Er stellte nen Bierkarton auf den Skorpion. Hob ihn wieder hoch - der Skorpion latschte fröhlich weiter. Es war gar nicht so einfach den tot zu kriegen! Aber er hatte auch eine beachtliche Größe - eigentlich schade um das schöne Tier! Naja, aber dann ja doch zu gefährlich. Schade! Eine leere Weinflasche bereitete Ihm dann ein Ende. Schlagzeile in der Zeitung am nächsten Morgen: Skorpion tragischer Weise durch Weinflasche zu Tode gekommen!" - Nee, nicht wirklich. Aber ist bestimmt das spannendste, was im Umkreis von hunderten von Kilometern an dem Tag passiert ist!
Die Fundgrube!
Berge am Horizont
Lizzy :)
Imke
so schön :)
mumuhs auf der Straße!!!
Abendlicher Gast